“Drei Dinge sind an einem Gebäude zu beachten: daß es am rechten Fleck stehe, daß es wohlgegründet, daß es vollkommen ausgeführt sei”, sagte schon Johann Wolfgang von Goethe.
Nun ja, unser Haus steht am rechten Fleck - zumindest haben wir bis jetzt den Eindruck, es ist wohlgegründet und mittlerweile nimmt seine Ausführungen richtig Formen an.
Nun sind schon fast zwei Wochen vergangen, seitdem wir mit vielen Freunden unser Richtfest gefeiert haben.
Ist denn in der Zwischenzeit nichts passiert? Na klar doch! Aber die Fortschritte werden weniger plakativ. Hier also die Fakten:
Ich glaub ich muss ins Bett! Bis bald.
Ela & Dirk
Hallo, na?
Ja genau: Richtfest. Der Dachstuhl ist seit heute errichtet. Hier der Beweis: Und hier:
Einige unserer Leser mögen das schon kennen, WIR haben es heute kennengelernt - das Gefühl, vor dem neuen Zuhause zu stehen. Nun hat das Haus wirklich seine volle Dimension erreicht. Ich war ehrlich ein wenig ergriffen. Insbesondere als die Zimmerleute der Ahnsbecker Zimmerei ihren Richtspruch gehalten haben.
Diese Jungs - aber auch die Maurer und Erdarbeiter - haben in den letzten Tagen schon Einiges geleistet. Bei diesem Sch***-Wetter. Vielen Dank für die klasse Arbeit, die Ihr geleistet habt. HUT AB!!
Letzte Woche sind die Bohrungen für die Erdwärme-Pumpe erstellt worden. Natürlich bei schlimmem Regen. 6 Löcher sind nun im Acker. Das ist dann unsere Wärme-Depot. Wenn übrigens jemand etwas über technische Hintergründe von Wärmepumpen erfahren möchte: Gerne bei mir melden! Hab mich damit mal auseinandergesetzt.
Ausserdem ist nun Mineralgemisch im Bereich der Einfahrt, Sand im Bereich der Garage/Carport und vor allem Sickerschächte im Bereich der Sickerschächte. Damit neigt sich ein für mich wirklich schwieriger Bereich dem Ende zu. Wie schon früher erwähnt, hat mich diese Garage ganz schön genervt. Aber ich bin ebenso überzeugt, dass eine individuelle Planung einer Garage zig mal besser zu unserem Häusle passt als eine Fertiggarage. Klar ist eine Fertiggarage (Beton oder Stahl) billiger. Aber auch nicht soo viel. Man muss halt auch richtig vergleichen und verhandeln.
Was ist denn jetzt nun mit dem Richtfest, Teil 2? Ach ja. Wir haben heute quasi nur den offiziellen Teil gefeiert.
Am Freitag, 16.11.2007, feiern wir dann mit unseren Freunden und Familien. Und natürlich mit unseren neuen Nachbarn.
Wer sich also als Nachbar von uns angesprochen fühlt, der möge doch auf ein Bierchen oder drei vorbeikommen. Ab 15 Uhr erwarten wir Euch!
Also bis Freitag,
Ela & Dirk
Heute werden die Bohrungen für die Wärmepumpe gemacht. Was bin ich froh, dass ich das bei dem Wetter nicht selber machen muss. Derzeit schüttet es ja aus Kübeln. Ich will nachher mal schauen, ob heute überhaupt was ging.
Am Wochenende haben wir uns die Mühe gemacht, Wasser aus dem Keller zu löffeln. Mit zwei geliehenen Schaufeln von Nachbar Sergej haben wir einen großen Eimer befüllt. 20 mal hab ich das Ding aus’m Keller geschleppt. Ich bin sehr gespannt, ob sich das überhaupt gelohnt hat…
Ende Kurz-Update.
Bis bald, Dirk
Heute mal die Bilder zu erst.
Und was sieht man auf den Bildern?
Ja klar. Wieder mal nur Poroton. Wie auf den vielen anderen Bildern auch.
Aber Moment. Da ist ja Sand und Kies.
Rrrrischtisch. Unser Erdbauer hat die Baugrube angefüllt. Am Montag 29. Oktober. Der Tag, an dem es in Pattensen mal wieder wie aus Kübeln geregnet hat.
Zum Anfüllen konnten wir ca. 80 Kubikmeter “eigenen” Terassenkies verwenden, den wir beim Ausbuddeln zur Seite geschafft hatten. Am Lichthof haben wir viel Kies zum Verfüllen verwendet, damit kein Wasser aufstauen kann. Die Lichtschächte werden direkt senkrecht nach unten in eine Drainage entwässert.
Da das natürlich an Füllmaterial immer noch nicht reichte, mussten wir noch zusätzlichen Sand anfahren. Bin mal gespannt, was das nun wieder kosten wird. Ich halte das aber für eine vernünftige Lösung.
Tja, und ganz nebenbei haben wir dabei auch unsern tollen Druckentwässerungsschacht setzen lassen. Die Firma Flygt hat das graue Monster innerhalb kurzer Zeit nach Bestellung geliefert. Unser Erdbauer Languth (Großburgwedel) hat die Schmutzwasser-Rohre verlegt und die Firma Hoffmann Kabelbau (Pattensen) hat den Schacht dann auf der Druckseite angeschlossen. Firma Hannig-Klocke (Stöcken) wird dann noch den Zugdraht für die Strom- und Steuerleitungen legen.
Heute sind gleich drei Sachen gelaufen, von denen ich allerdings noch keine Foddos machen konnte:
Dazu dann in Bälde mehr.
So keep on looking vorbei.
Ela & Dirk
Damit Du und die anderen fleissigen Bautagebuch-Leser mal wieder einen Grund für’s treue Vorbeischauen habt, ein paar Neuigkeiten.
Ich war heute mal wieder auf der Baustelle. Diesmal in doppelter Begleitung: Zum einen wollten meine Eltern sich mal über den Fortschritt informieren. Zum anderen habe ich mich mit unserem Bauleiter getroffen, um das Thema “Geländeniveau” vor Ort zu besprechen. Komisch: Noch voll der Acker drumherum, und trotzdem ist schon quasi Gartenplanung angesagt.
Aber hier erst mal ein Bild. So sieht’s derzeit von der Strasse aus: Ich kann nur immer wieder sagen: Toll, wenn man von Maßstab 1:50 plötzlich auf 1:1 umschwenkt!!
Nun aber noch mal zum Thema “Geländeniveau”: Bekanntlich darf man in Niedersachsen Garagen direkt an der Grenze zum Nachbarn bauen. Dabei darf man 9 Meter Länge an der Grenze nicht überschreiten. Und die ganze Sache darf nicht höher werden als 3 Meter. In Kurzform dürfte das jedenfalls stimmen.
Es ist eine unglaubliche Gratwanderung zwischen maximal erlaubter Höhe, konstruktive Gegebenheiten (Aufbauhöhe Dach, Anschluss ans Haus), notwendigem Gefälle, pi-pa-po.
Fazit: Mir ist das ganze zu komplex und zu doof geworden und so haben wir die Bauleitung für die Garage in die verantwortungsvollen Hände meines Dads gelegt. Ich steig da nicht mehr durch. Soll der sich doch damit rumärgern.
Ela und ich gehen morgen jedenfalls erstmal Fenster aussuchen. So!
Bis die Nächte, Euer Webmaxe
Es ist ein super interessantes Erlebnis, wenn man die ganze Zeit auf dem Papier im Maßstab 1:50 geplant hat und dann plötzlich in der dritten Dimension 1:1 steht. War jedenfalls gestern mal wieder Weihnachten, als Ela und ich an der Baustelle waren. Da staunt sogar die Dame des Hausen.
Damit Ihr nochmal das fast fertige Keller-Labyrinth sehen könnt, schnell noch ein Bild davon. Ende dieser Woche soll dann nämlich die Kellerdecke betoniert werden. Bisher sind wir gut im Zeitplan. Unser WENO Bauleiter hat die Sache im Griff. Bisher keine Zeichen von Ungeduld trotz vieler Telefonate (zum Teil mehrmals täglich). Ich hab aber auch einfach eine Menge Fragen. Möchte halt schon wissen, wofür ich so viel Geld ausgeben soll.
Hallöle.
Leider kann ich nicht halb so lustig schreiben wie Ela. Ich beschränke mich - wie es sich für Aussenzapfstellen-Benutzer gehört - auf die sachlich nüchternen Beiträge in diesem Bau-Tagebuch.
Nach dem furiosen und unerwartet schnellen Start in die Bauphase ist nun in den letzten Tagen ein wenig weniger passiert. Seit Dienstag sieht unser “Loch” nun so aus: (Mehr Bilder hier: Bilder von Bau)
Die Steine für die Kelleraussenmauer waren einfach aufgebraucht. Die Jungs von Massivbau Merten aus Garbsen waren einfach zu schnell. Die neue Lieferung kam erst heute an. Sie haben aber die Baustelle in perfektem Zustand hinterlassen.
Nun konnten aber auch heute keine weiteren Arbeiten gemacht werden, da meine “Kollegen” von E.ON Netz einfach mal für vier Stunden sämtliche (?) Baustromanschlüsse vom Netz abgeworfen haben. Bin aber rechtzeitig informiert worden, sodass ich nicht böse sein darf… Nun steht die Sohlplatte mit zig Paletten voll. Morgen geht’s wohl wieder weiter. Weiter lesen »